Webhosting Providerwechsel …

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Ich hab’s endlich getan! Auslöser war die unsägliche DSGVO – die neueste EU-Datenschutz-Grundverordnung, ein Gespenst das seit Wochen umgeht und deutsche Webseiten Betreiber in Angst und Schrecken versetzt. Dabei muss ich rückblickend sagen, mein Webhosting Providerwechsel war wider Erwarten wesentlich unkomplizierter als ich dachte!

Meine Gründe für den Wechsel

Im Prinzip ist es so wie mit allem – entweder man ist unzufrieden mit dem Service, dem Preis-/Leistungsverhältnis, der alte Provider unterstützt bestimmte Features nicht – oder möchte ganz profan einfach Veränderung.

In meinem Fall war es eine Mischung aus den ersten beiden Punkten: die Verwaltung im Interface fand ich kompliziert, wichtige Zusatzfunktionen, wie etwa SSL (TSL) Zertifikate mussten teuer erworben werden und nachdem meine Website zwischendurch auch noch eine Woche down war, trotz Support_Ticket, war das Maß für mich voll.

Die Qual der Wahl

Fragte sich nur: zu wem umziehen? Ich hatte immer mal wieder geschaut was andere so schreiben und Angebote verglichen, aber es gab immer einen Haken. Entweder fehlte das eine oder das andere, und wer rechnen kann ist klar im Vorteil.

So sind meine wichtigsten Anforderungen derzeit:

  1. Mehrere Inklusivedomains. Denn jede nicht Inklusiv-Domain erhöht die Rechnung bei 1€/Monat um mindestens 12 Euro im Jahr, oft sogar um ein Mehrfaches dessen, und so ist man, wenn man mehrere Webpräsenzen betreiben will, ruckzuck bei 100 und mehr Euro pro Jahr.
  2. Kostenlose Zertifikate zur Browserverschlüsselung. es gibt individualisierte Zertifikate für teuer Geld, kein Problem für Unternehmen, aber für Privatleute und Blogs? Gott sei Dank gibt es aber Let’s Encrypt für lau und auch keinen Grund das seinen Kunden nicht anzubieten (außer man will teure Zertifikate verkaufen …).
  3. Ganz wichtig: das „Look & Feel“ muss stimmen, oder auch Bauchgefühl – fühlt es sich gut an?
  4. einfache intuitive Bedienung
  5. SSH Zugang zu haben wäre praktisch
  6. Ausreichend Webspace
  7. Nicht zu vergessen: faire Preise
  8. Und: es muss funktionieren!

Die Luft wird dünner …

Geschaut und verglichen hab ich schon länger immer mal wieder aber ich konnte es drehen und wenden wie ich wollte – unterm Strich blieben immer nur zwei Anbieter übrig. Den einen fragte ich an wie sie denn beim Umzug einer größeren MySQL-Datenbank unterstützten könnten, woraufhin ich die Antwort bekam, ich solle gegebenenfalls das freie Tool „MySQL Dumper“ verwenden.

Nun gut, dachte ich, das wollte ich eigentlich vermeiden, und habe daher auf eine positivere Antwort gehofft, in etwa: „Klar laden sie das Export-File hier hoch wir machen dann den Rest.“

Also, wenn ich das selber machen muss, dann ist’s ja auch egal, dann ist nur noch der Preis und der Bauch entscheidend.

Webhosting Providerwechsel … zu ALL-INKL!

Kurzerhand habe ich mich für den zweiten Kandidaten, ALL-INKL, entschieden – und es NICHT bereut! Der Datenbank-Umzug ging – Surprise, Surprise – online – direkt von Server zu Server! Also nichts mit etappenweisem Import mit MySQL Dumper. Damit ist mir schon mal ein großer Stein vom Herzen gefallen.

Auch der Rest bei meinem Webhosting Providerwechsel war problemlos – Domaintransfer (dauert bei .com-Domains ein paar Tage ist aber keine Schuld des Providers), einbinden der KOSTENLOSEN Sicherheits-Zertifikate von Let’s Encrypt aus den hinterlegten Stammdaten – 2-3 Klicks und die Seite ist HTTPS.

Das Webinterface mutet etwas Oldschool an mit vielen Text-Links, aber es ist intuitiv – ich musste erst 1x in der FAQ nachschauen.

Insgesamt ist alles schön unauffällig, und ich meine das ganz klar POSITIV!

Mein Tarif ist übrigens der ALL-INKL Privat Plus, 7,95€/Monat, die ersten 3 Monate Kostenlos!

Falls euch meine Erfahrung bei der Entscheidungsfindung geholfen hat, und ihr euch auch für ALL-INKL entscheiden solltet, dann freue ich mich wenn ihr das über meinen Partnerlink tut – natürlich völlig ohne Mehrkosten für euch: ALL-INKL

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