I don‘t ride a bike to add days to my life, I ride bikes to add life to my days.

Meine Fernradelzeit ist mittlerweile wohl vorbei, aber auch daheim ist’s schön und auch hier gibt’s viel zu entdecken!

Fuhrpark

Mein Schwerlast-Reiserad habe ich abgeschafft, zunächst zugunsten eines Fatbikes, um mal anzutesten in wie weit es sich als „Expeditionsbike“ eignet. Allerdings gibt’s hier wenig Schnee und noch weniger Sand, und die Expedition hab ich aus anderen Gründen verworfen, darum bin ich zunächst auf ein starres 29er umgestiegen. Mittlerweile aber gefedert, und in der Zwischenzeit kam noch ein Querfeldeinrad dazu.

Nach wie vor campe ich aber immer noch gerne, und immer noch am liebsten mit Rad: Bikepacking & Overnighter, manchmal aber auch zu Fuß oder mit Boot.

DIY-MYOG

Da ich schon immer gerne alles Mögliche und an allem Möglichen rumgebastelt habe schraube ich natürlich auch an meinen Bikes.

Ein wesentlicher Eckpfeiler ist hierbei die „Kunst“ des Laufradbaus, die ich mir irgendwann mal autodidaktisch beigebracht habe. Ein Laufrad verkörpert wohl wie kaum etwas anderes, dass das Endprodukt mehr ist als die Summe seiner Einzelteile. Mittlerweile hab ich schon viele Laufradsätze gebaut und sogar einige verkauft. Besonders stolz bin ich dabei auf die hohe Qualität meiner Laufräder – so gab es noch mit keinem ein Problem – weder Speichenbruch noch anderes.

Ab und zu bastle ich mir Ausrüstungsgegenstände wenn es diese entweder nicht gibt oder sie zu teuer sind, oder nicht so wie ich sie gerne hätte. Oder ich dann modifiziere ich sie – wie etwa einen alten Schlafsack zu einem MYOG Quilt.

Ich liebe es auch zu improvisieren – etwas das man unterwegs lernt wenn „Problem lösen durch Geld auf den Tisch“ nicht funktioniert – außerdem: kaum etwas hält länger als ein Provisiorium.

Training, Ernährung und Gesundheit

Ein weiterer großer Bereich meiner Arbeit ist der Themenbereich Training und Ernährung mit den Schwerpunkten das „Allgemeinwissen“ im Hinblick auf gesunde und leistungsorientierte Ernährung zu hinterfragen, dabei selbst neue Ansätze auszuprobieren, insbesondere kohlenhydratreduzierte („Low-Carb“) Ernährungsformen.

Auslöser hierfür waren mehrere Faktoren. Zum einen mein ständiger Kampf mit dem (Über-) Gewicht. In der Vergangenheit schaffte ich es zwar immer wieder durch regelmäßiges Ziehen der Notbremse Schlimmeres zu verhindern, siehe hier und hier, aber eine dauerhaft praktikable Lösung war das nicht.

Erschwerend kam hinzu, dass ich zunehmend unter sogenannten Zivilisationskrankheiten litt, konkret: Allergien und vor allem sehr schmerzhafte, Gelenk- und Weichteilentzündungen, besser bekannt als Gicht, Polyarthritis und Rheuma von der ich mich mit einer natürlichen Heilmethode kurierte. Es war also an der Zeit Gewohnheiten und Glaubenssätze zu überprüfen und gegebenenfalls Handlungen folgen zu lassen.

Mittlerweile bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass der Ausbruch von Zivilisationskrankheiten durch richtige Ernährung und Lebensweise vermieden werden kann, beziehungsweise durch richtige Ernährung reversibel ist, frei nach Hippocrates:

Let food be your medicine and medicine be thy food.

Auch mein Gewichtsproblem habe ich nach über 40 Jahren endlich in den Griff bekommen, es ist eigentlich recht „trivial“ wenn man mal bestimmte Sachen verstanden hat.

Krafttraining

Seit einiger Zeit bin mach ich auch „Calistenics“, neudeutsch für „Turn- und Leibesübungen mit eigenen Körpergewicht, bevorzugt draußen“. Gerade für Radfahrer ist es enorm wichtig die gesamte Muskulatur zu trainieren um ausdauernder fahren zu können. Und vielleicht mit 50 zum ersten Mal im Leben 10 breite Klimmzüge in sauberer Technik zu können ist auch nicht zu verachten, oder?

Was sonst noch?

Boot fahren macht Spaß, aber nicht so sehr in Deutschland. Ich mag’s gerne einfach. Aber sobald der Kahn zu groß bzw. zu stark motorisiert ist wird es bürokratisch und dann ist der Spaß vorbei. Dennoch hab ich mal den Sportbootführerschein See (SBF-See) gemacht.

Stay tuned.