Kraulen: 15 Tipps zum besseren Schwimmen

Ganz ehrlich – bis vor Kurzem war mir Schwimmen ein Graus. Zwar konnte ich mich einigermaßen über Wasser halten und auch die eine oder andere Bahn zurücklegen, aber ich habe es nicht unbedingt geliebt im Wasser zu sein. Das hat sich allerdings schlagartig geändert als ich mir vorgenommen habe ganz bewußt an meiner Technik zu arbeiten – etwas was ich seit Jahren vor mir hergeschoben habe.

Das hatte hauptsächlich zwei Gründe:

  1. Das „Einatmen“ von Wasser – früher oder später schluckt man Wasser und kommt abgesehen davon, dass das selbst unangenehm ist, aus dem Rhythmus.
  2. Effiziente Technik – irgendwie kommt man immer von A nach B wenn man Arme und Beine bewegt. Macht man es aber richtig geht es schneller, leichter und macht auch noch Spaß!

Da ich der Ansicht bin, man sollte schon im eigenen Interesse einigermaßen schwimmen können wenn man sich auf’s Wasser wagt, war es höchste Zeit diese Lücke zu schliessen.

In jedem Fall ist es Kraul was du schwimmen willst, da, gute Schwimmtechnik vorausgesetzt, es die effizienteste Art zu Schwimmen ist.

Hier sind 15 Punkte die dich weiter bringen:

  1. Benutze eine gute Schwimmbrille – kauf‘ dir eine wenn du keine hast!
  2. Deine Badehose sollte gut sitzen und du solltest sie nicht verlieren wenn du ins Wasser springst.
  3. Take it easy – geh es langsam an!
  4. Konzentriere dich am Anfang ganz auf die Atmung. Ohne ausreichend Luft keine gute Schwimmtechnik.
  5. Atme mit dem Mund ein und aus
  6. Drehe zum einatmen deinen Kopf aus dem Wasser indem du deinen ganzen Körper rotierst
  7. Drehe dich zurück und atme langsam, gleichmäßig und vor allem vollständig nach unten ins Wasser aus
  8. Am Anfang ist es vorteilhaft immer auf der gleichen Seite zu atmen. Wenn du das beherrschst solltest du aber das bilaterale Atmen üben, also dass du links und rechts atmen kannst. Das hilft dir beispielsweise um bei starkem Wind immer auf der dem Wind abgewandten Seite (Lee-Seite) atmen zu können wenn du in Naturgewässern oder im Meer schwimmst. Außerdem wird deine Bewegung symetrischer.
  9. Arme und Beine: die Arme sind maßgeblich für die Fortbewegung verantwortlich, die Beine für die Stabilisierung
  10. Der Beinschlag kommt aus der Hüfte und wird gleichmäßig ohne Kraftanstrengung durchgeführt – es darf aber spritzen!
  11. Der Armzug erfordert etwas Übung die mit dem „Gefühl für’s Wasser“ kommt. Ziel sollte sein, mit so wenig Zügen wie möglich eine definierte Strecke zurück zu legen (beispielsweise eine Bahn im Pool)
  12. Leite den Armzug parallel mit dem Einatmen ein. Hebe dabei den Arm langsam und gleichmäßig aus dem Wasser, so dass der Ellenbogen über dem Kopf ist.
  13. Tauche die ausgestreckte Hand vor dem Kopf ein, wobei du dich in Richtung der Poolwand streckst.
  14. Forme dann deine Finger zu einer Schaufel und führe sie langsam zurück bis dein Arm senkrecht unter dir ist. Beschleunige von hier an die Bewegung zur Hüfte hin
  15. Das Gleiche machst du mit dem anderen Arm. Achte auf Symetrie, also dass du den anderen Arm genauso weit uas dem Wasser hebst wenn du nur auf einer Seite atmest.

Noch ein paar Bewegtbilder, die das Ganze anschaulich machen:

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