Der perfekte Reise-Laptop – Teil 1

Jeder der mich etwas besser kennt weiß, ich bin technik-affin und auch dem „Neuland Internet“ gegenüber mehr als aufgeschlossen.

Dennoch bin ich selten ein „Early Adopter“, also niemand der immer den latesten Shit haben muss, am besten noch vor allen anderen.

Auch bin ich immer hin- und hergerissen wenn es um die Dokumentation der eigenen (Reise-) Aktivitäten geht.

Eine gute Dokumentation braucht neben einer brauchbaren Ausrüstung, die ihr Geld kostet, auch und vor allem gute Planung. Das zum einen.

Zum anderen braucht es unterwegs Zeit die man sich nehmen muss: für die Suche nach einer interessanten Perspektive, für mehrfaches Wiederholen einer Einstellung, für Belichtungsreihen usw. Und natürlich ist der Moment immer unpassend.

Am liebsten wäre es mir darum oftmals einfach nur die Bilder im Kopf als Erinnerung mit Heim zu nehmen.

Aber Dokumentation kann auch Spaß machen, notfalls indem man aus der Not eine Tugend macht.

Ein weiterer, wesentlicher, Grund seine Erlebnisse zu dokumentieren ist dieser: es sind Erinnerungsstücke.

Jedesmal wenn ich ein Bild ansehe, weiß ich genau wo es war, wie ich mich fühlte oder wie es dort roch.

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Auf kurzen Reisen kommt man vielleicht noch mit einem Tablet oder Smartphone mit zusammenrollbarer Tastatur aus (oder sogar ganz ohne!), auf Langzeitreisen kommt aber mit dem Fotografieren und/oder Filmen oft auch noch die Notwendigkeit hinzu das Material organisieren und/oder verwerten zu müssen, denn:

  • Bilder und Filme müssen (aus-) sortiert, kategorisiert und vorbearbeitet werden
  • Wird gebloggt, muss das Bild-Material oft weiter bearbeitet werden
  • Wird gebloggt, möchte man eine Tastatur mit der man mehr als nur notdürftig zwei, drei Zeilen schreiben kann
  • Der Fokus verschiebt sich auch in ärmeren Ländern weiter von Internetcafés weg und hin zum eigenen Mobilgerät
  • Die Qualität von Internetcafés reicht von hervorragend (China) zu absolut miserabel, mit nicht auszuschließendem Datenverlust – und wer will das schon?

In der Blogosphäre der digitalen Nomaden gibt es dafür eine Universal-Lösung: kauf dir ein Macbook Air und du hast den perfekten Reise-Laptop, Problem gelöst.

Die Lösung hat aber zumindest für mich einen Haken: will ich maximale Performance – und die will ich bei der Rate wie sich die Leistung von Computern entwickelt und alles resourcenhungriger wird, dann bin ich da schnell bei über 2000 EURO – etwas zuviel für meinen Geschmack.

Und da ich Apple und Mac OS zwar schöner aber nicht unbedingt besser als Microsoft finde und Apple mittlerweile ohnehin auch auf der Intel-Plattform läuft gibt es für mich eigentlich keinen Grund einen Schönheitsbonus zu bezahlen, wenn ich ein gleichwertiges System zu einem Bruchteil des Preises bekommen kann.

Was das für ein System ist erfahrt ihr hier: Der perfekte Reise-Laptop – Teil 2

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