Zeit ist das Wertvollste auf der Welt, denn vergangene Zeit kommt nicht wieder.

Darum fasse ich mich kurz:

Zentralen Themen in meinem Leben sind: Freiheit, Gesundheit, Minimalismus, Effizienz, DIY/MYOG und Improvisation und „doing more with less“.

Mein Ziel ist es mit 50 (in 4 Jahren, Stand: Sommer 2017) in der besten Form meines Lebens zu sein.

Um das zu erreichen habe ich verschiedene Themen addressiert und es ist ein langsamer, aber kontinuierlicher Verbesserungsprozess.

Auslöser waren neben gesundheitlichen Problemen der Wunsch meine Leistung beim Radfahren zu verbessern und das geht am Besten durch Gewichtsreduktion in Kombination mit Kräftigung der Haltemuskulatur.

Ich habe in meinem Leben schon das eine oder andere ausprobiert, oft konträr zu weitverbreiteten Ansichten beziehungsweise dem, was ANDERE meinten was ich Bereich meiner Fähigkeiten läge oder auch nicht, oder wie manche Dinge zu tun sind – oder eben nicht.

Interessanterweise – und das war eine meiner größten Lektionen im Leben – war ich meistens erfolgreich damit gegen den Strom zu schwimmen und habe dadurch viel gelernt – siehe beispielsweise hier oder hier oder hier oder auch hier.

Unterm Strich würde ich daher auf die Frage „Über was bloggst du?“ antworten: „ich eröffne alternative Sichtweisen auf Dinge“.

Die lange Version:

Radfahren

bevorzugt in der Natur und abseits von verkehrsreichen Straßen, ist ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens.

Bikepacking„, sprich die Wiederentdeckung des Tourens mit dem Fahrrad mit Minimalismusansatz (im Gegensatz zum Fully Loaded Touring mit Packtaschen), hat zu einem massiven Innovationsschub in der Radindustrie und auch bei mir zu einem Umdenken geführt. Es ermöglicht mir dort hin zu gehen wo man mit einem schwer beladenen Rad nicht hin kommt.

Mittlerweile entwickelt sich das Ganze sogar in Richtung Ultralight und MYOG („Make Your Own Gear“), die verständlicherweise Hand in Hand gehen, denn die Gerausforderung liegt GERADE NICHT darin für „WEGLASSEN“ viel Geld zu bezahlen.

Ein weiterer Aspekt: die wahre Freiheit liegt in der Reduktion, (Selbst-) Optimierung und damit auch in der persönlichen LIMITIERUNG.

Wir denken immer, MEHR macht uns glücklicher oder hilft uns dabei Probleme besser lösen zu können, dabei ist meist genau das Gegenteil der Fall. MEHR schafft in der Regel mehr Probleme und Verwaltungsaufwände, und das exponentiell, darum BRAUCHT auch niemand mehr als eine 9-fach Schaltung am Rad, mir persönlich reicht 1×9 in allen Lebenslagen. Was man gerne haben WILL ist wiederum eine andere Frage.

Ähnliches gilt auch für den persönlichen Lebensstil. EUnd da gibt es durchaus viele spannende Themen die zu erforschen nicht weniger ein Abenteuer sind, als beispielsweise einen Berg zu besteigen.

Ja, und manchmal wird man auch einfach darauf gestoßen, obwohl man gar nicht wollte.

So war es beispielsweise bei mir mit Gicht.

Gicht und Polyarthris

Vor knapp 20 Jahren hatte ich meinen ersten Gichtanfall, habe die Auseinandersetzung damit aber aus Gründen der Bequemlichkeit immer vor mir hergeschoben und wenn ich Probleme hatte, nur an den Symptomen rumgedoktort – bis ich dann mal so massive Probleme hatte, dass ich nicht mal gehen konnte.

Ich habe es jedoch geschafft diesen akuten Anfall zu überwinden und sehr viel gelernt in diesem Prozess.

Darum gebe ich auch die Prognose ab, dass ich, sofern ich meinen derzeitigen Ernährungsmodus und Lebensstil beibehalte NIE WIEDER damit Problem haben werde.

Ja, richtig gehört: entgegen offizieller Darstellungen ist Gicht und andere chronsich entzündliche Erkrankungen sind kein unabwendbares Schicksal mit dem man sich abfinden muss, sie sind kurier- und vermeidbar.

Und so kommt man vom einen zum anderen.

Ernährung und Gewichtskontrolle

Ernährung ist der Schlüssel, und etwas Bewegung.

Seit ich denken kann habe ich Probleme mit meinem Gewicht. Oder genauer gesagt, ein gesundes Gewicht zu halten ohne mich ständig selbst kasteien zu müssen. Und damit bin ich nicht alleine.

Abnehmen und Gewichtsmanagement ist ein großes Thema in einer Welt in der alle fetter und ungesünder werden, wie meine Artikelserie 10 Kilo abnehmen in 3 Wochen – so geht’s beweist – sie gehört mit Abstand zu meinen populärsten Posts.

Wie ich mittlerweile herausgefunden habe gibt es dafür verschiedene Ursachen, die man alle unter dem (ironischen) Motto: „Segen des modernen zivilisatorischen Lebensstils“ zusammenfassen könnte.

Wir leben nicht mehr ursprünglich und ernähren uns größtenteils von industriell hergestellten Produkten die die Bezeichnung „Nahrungsmittel“ nicht verdienen. Pizza und Bier, Pommes und Süßkram – schmeckt gut und gibt’s an jeder Ecke.

Ist es für das Individuum schon schwierig dem Überangebot so zu widerstehen, so stellt man sich über kurz oder lang ins soziale Abseits wenn man das Spiel nicht mitspielt, denn jemand der nicht mit-trinkt und mit-isst ist schnell ein Spielverderber und langweilig.

Mittlerweile bin ich ein großer Fan von Kohlenhydrat-reduzierten Diäten, weil sie nicht nur für den mit Übergewicht kämpfenden GENETISCHEN MITTELEUROPÄER (kaltes Klima, „Endomorph“) absolut Sinn machen, sondern auch ganz allgemein zur Prevention von Zivilisations-) Krankheiten, siehe beispielsweise hier.

Damit möchte ich Kohlenhydrate aber nicht verteufeln – Kohlenhydrate machen durchaus Sinn, allerdings kommt es darauf an WELCHE Kohlenhydrate WANN verzehrt werden.

Eine LCHF (Low Carb High Fat) Ernährungsweise KANN daher für alle interessant sein, die nicht die Zeit oder Muße haben sich intensiv mit Ernährung auseinanderzusetzen und einfach nur einen Plan wollen dem sie folgen können (besser ist es allerdings man setzt sich intensiver auseinander!).

Auch auf die gelegentlichen Sünden in Form von Pizza, Bier und Kuchen muss man nicht verzichten – sie sollten aber die Ausnahme sein und nicht der tägliche Standard, dann ist schon viel gewonnen.

Stay tuned.